Tagesbericht vom 19.03.25
Marketingmitteilung
Der Goldpreis verbessert sich im gestrigen New Yorker Handel von 3.026 auf 3.034 $/oz. Heute Morgen kann der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong weiter zulegen und erreicht aktuell mit einem Anstieg um 31 $/oz auf 3.044 $/oz ein neues Allzeithoch. Die Goldminenaktien entwickeln sich uneinheitlich.
Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)
Abgewählter Bundestag entscheidet sich mit 513 von 720 Stimmen mit Änderungen im Grundgesetz für die Abschaffung der Schuldenbremse zur Aufrüstung, für Investitionen in die Infrastruktur und den Weg zur Klimaneutralität bis 2045 (Übersetzung: Errichtung einer Klimadiktatur). Begründet werden die Schuldenpakete mit dem Angriff Russlands gegen die Ukraine vor mehr als drei Jahren am 24.02.2022.
Kommentar: Die Finanzmärkte entwickeln sich entlang unserer Prognose vom November 2022: „Die Zentralbanken werden den Kampf gegen die Inflation aufgeben und neues Geld drucken müssen“. „Wir befinden uns jetzt in einem Stadium der permanenten Bankenrettung. Egal ob die Rettungsfonds für das Klima, Corona, die Gaspreisbremse, die Bundeswehr oder den Wiederaufbau der Ukraine aufgelegt werden“. „Neue Rettungspakete „egal für was“ müssen folgen, um den Kollaps der Banken zu vermeiden“.
Unsere weitere Prognose vom November 2022: „Sobald die Anleger das realisieren, werden sie versuchen, sich durch Käufe von Aktien, Immobilien und Edelmetallen gegen die unkontrollierbar werdende Inflation zu schützen. Am Ende wird eine Währungsreform stehen. Da die Menschen die Begründung einer mehr oder weniger weltweiten Währungsreform mit massiver Verarmung großer Teile der Weltbevölkerung mit einem lokalen Krieg in der Ukraine nicht akzeptieren werden, sind weitere Kriegsausbrüche an den Sollbruchstellen Nordkorea/Südkorea, Indien/Pakistan, Taiwan/China, dem Iran und in den Anrainerstaaten der Ukraine zu befürchten“.
Prognose 19.03.25: Auch wenn die Verschuldung Deutschlands um schätzungsweise 1.700 Mrd Euro ansteigen wird, werden die Gelder für die permanente Bankenrettung nicht ausreichen. Ein großer Teil der Mittel wird für die Bezahlung höherer Zinsen aufgewendet werden und bei den Banken als Gehälter und Bonuszahlungen versickern. In den meisten Bereichen wird es Teuerungseffekte ohne nennenswerte Belebung der Wirtschaft geben. Die steigenden Zinsen werden einen negativen Effekt auf die Wirtschaftsleistung haben. Der weitere Abbau der Industriearbeitsplätze wird zu Wohlstandsverlusten führen, die aufgefangen werden müssen. Der Euro wird durch die Aufschuldung Deutschlands unter Spannung geraten, weil Deutschland mit schlechterer Bonität nicht mehr so gut für überschuldete europäische Länder haften kann. Die Politik der US-Regierung führt zu einer Verlangsamung der US-Neuverschuldung und damit zu einem Rückgang der internationalen Liquidität und wird für Spannungen an den Finanz- und Währungsmärkten führen. Wegen fallender Umfragewerte für die CDU, die SPD und die Grünen werden die Oppositionsparteien unter dem Vorwurf „russischer Einfluss“ im neuen Bundestag massiv überwacht und bekämpft. Das Vertrauen in die Demokratie wird weiter abgebaut. Die neue Bundesregierung wird in Abstimmung mit der EU und anderen europäischen Ländern weitere Kreditpakete „egal für was“ noch vor dem Ende der Legislaturperiode auflegen.
Die Edelmetallmärkt
Auf Eurobasis kann der Goldpreis bei einem etwas leichteren Dollar zulegen (89.491 Euro/kg, Vortag 88.816 Euro/kg). Nach der Ankündigung der Zentralbanken, die Geldpolitik wieder zu lockern und der Entscheidung am 18.03.25, Deutschland mit etwa 1.700 Mrd Euro zusätzlich zu verschulden, haben wir unser Goldpreisziel auf 2.800 bis 3.000 $/oz angehoben. Die Goldkäufe der BRICS-Staaten überlagern derzeit unser Goldpreisziel, sind aber nicht zu kalkulieren. Wir werden diese Zentralbankkäufe erst in unserem Goldpreisziel berücksichtigen, wenn es sich bestätigt, dass sie nachhaltig sind. Wir empfehlen im aktuellen geldpolitischen und politischen Umfeld voll in Gold, Silber, Platin und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. In der kommenden Inflationsphase wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
Silber zeigt sich stabil (aktueller Preis 33,89 $/oz, Vortag 33,85 $/oz). Platin gibt nach (aktueller Preis 991 $/oz, Vortag 1.004 $/oz). Palladium verliert (aktueller Preis 944 $/oz, Vortag 957 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich seitwärts. Der Ölpreis fällt (aktueller Preis 70,08 $/barrel, Vortag 71,50 $/barrel).
Die nordamerikanischen Goldminenaktien entwickeln sich etwas freundlicher. Der Xau-Index verbessert sich um 0,6 % oder 1,1 auf 175,2 Punkte. Bei den Standardwerten befestigt sich Barrick um 0,8 %. Royal Gold gibt 0,3 % nach. Bei den kleineren Werten können Intern. Tower Hill 10,6 %, Rupert 8,1 % und Orezone 7,7 % zulegen. Galiano fallen 10,9 %, Chesapeake 4,9 % und Rusoro 3,9 %. Bei den Silberwerten steigen Metallic 15,4 %, Aya 9,9 % sowie Fortuna und Santacruz jeweils 3,5 %. Minaurum fallen 10,9 %, Bear Creek 4,4 % und Sierra 3,5 %.
Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel fest. DRD steigen 7,6 %, Sibanye 5,6 % und Anglogold 3,6 %.
Die australischen Werte entwickeln sich heute Morgen leichter. Bei den Produzenten fallen St Barbara 4,4 % sowie Black Cat und Capricorn jeweils 4,2 %. Pantoro verbessert sich 3,1 %. Bei den Explorationswerten gibt Venus 4,2 % nach. Nexus können 21,7 % und Legend 12,5 % zulegen. Die Metallwerte entwickeln sich seitwärts.
Stabilitas Fonds
Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verbessert sich um 1,2 % auf 259,54 Euro auf ein neues Allzeithoch. Die besten Fondswerte sind heute Orezone (+7,7 %), Fortuna (+3,5 %) und Torex (+3,3 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Galiano (-10,9 %), St Barbara (-4,4 %) und Capricorn (-4,2 %). Der Fonds dürfte heute gegen den Markt leicht nachgeben.
In der Monatsauswertung zum 28.02.25 verbessert sich der Fonds um 0,5 % auf 235,77 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 11,7 %. Über die letzten 5 Jahre liegt der Gewinn bei 39,5 %. Das Fondsvolumen reduziert sich bei leichten Abflüssen von 143,8 auf 141,6 Mio Euro.
Gewinn im Jahr 2020: 12,1 %
Verlust im Jahr 2021: 2,2 %
Verlust im Jahr 2022: 8,2 %
Gewinn im Jahr 2023: 5,6 %
Gewinn im Jahr 2024: 16,6 %
Gewinn im Jahr 2025: 11,7 %
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Der Stabilitas Silber & Weissmetalle Fonds (A0KFA1) verbessert sich um 2,6 % auf 59,26 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Fortuna (+3,5 %), Santacruz (+3,5 %) und Gold Fields (+3,2 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Galiano (-10,9 %), Minaurum (-10,9 %) und Bear Creek (-4,4 %). Der Fonds dürfte heute etwas weniger als der Markt zulegen.
In der Monatsauswertung zum 28.02.25 verliert der Fonds 2,7 % auf 52,42 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 9,6 %. Über die letzten 5 Jahre liegt der Gewinn bei 20,3 %. Das Fondsvolumen verringert sich bei leichten Abflüssen von 170,7 auf 160,1 Mio Euro.
Gewinn im Jahr 2020: 19,6 %
Verlust im Jahr 2021: 12,2 %
Verlust im Jahr 2022: 10,7 %
Verlust im Jahr 2023: 10,3 %
Gewinn im Jahr 2024: 21,8 %
Gewinn im Jahr 2025: 9,6 %
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Die Beratung des Stabilitas Gold+Resourcen Fonds (A0F6BP) wurde zum 01.03.2019 auf die Firma Baker Steel übertragen. Der Fonds wird jetzt von Baker Steel unter dem neuen Namen BAKERSTEEL GLOBAL FUNDS SICAV - Electrum Fund A2 geführt. Die Kooperation mit dem Fondshaus Baker Steel führte seit der Übertragung des Fonds zu einem beschleunigten Wachstum des Fonds und das Fondsvolumen wurde auf über 300 Mio Euro gesteigert. Das Anlageziel, die Anlagephilosophie und die generelle Portfoliostruktur bleiben unverändert. Die Stabilitas GmbH wird im Anlageausschuss vertreten bleiben. Die Kurse des Fonds werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht.
Der Stabilitas Gold+Resourcen Special Situations Fonds (A0MV8V) verbessert sich um 1,5 % auf 49,74 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Cosmos (+3,7 %) und Fortuna (+3,5 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Resource Development (-9,1 %), Benz (-5,3 %) und Gold Road (-4,0 %). Der Fonds dürfte heute gegen den Markt leicht nachgeben.
In der Monatsauswertung zum 28.02.25 verliert der Fonds 0,1 % auf 46,62 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 9,5 %. Über die letzten 5 Jahre liegt der Gewinn bei 24,5 %. Das Fondsvolumen verringert sich bei leichten Abflüssen von 10,2 auf 9,9 Mio Euro.
Gewinn im Jahr 2020: 40,2 %
Gewinn im Jahr 2021: 8,5 %
Verlust im Jahr 2022: 14,6 %
Verlust im Jahr 2023: 14,7 %
Verlust im Jahr 2024: 5,1 %
Gewinn im Jahr 2025: 9,5 %
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Diclaimer
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Die Dokumente können ebenfalls bei der Einrichtung, ERSTE BANK DER OESTERREICHISCHEN SPARKASSEN AG, Am Belvedere 1, A-1100 Wien bezogen werden.
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Der Fonds weist aufgrund der Zusammensetzung seines Portfolios oder der verwendeten Portfoliomanagementtechniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h. der Anteilpreis kann auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und unten unterworfen sein.
Außerdem kann bei Fremdwährungen die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.