Tagesbericht vom 09.12.09


Aktuelle Goldpreisentwicklung

Der Goldpreis verliert im gestrigen New Yorker Handel von 1.153 auf 1.128 $/oz und kann sich heute morgen im Handel in Sydney und Hongkong nur mühsam auf 1.135 $/oz erholen. Damit notiert der Goldpreis aktuell um etwa 27 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien fallen weltweit parallel zum Goldpreis zurück und bestätigen den aktuellen starken Abwärtstrend des Gesamtmarkts. Trotz der starken aktuellen Gewinnmitnahmen befindet sich der Goldmarkt langfristig in einem stabilen Aufwärtstrend, so dass in den nächsten Tagen mit einer sprunghaften Erholung als Gegenreaktion gerechnet werden kann.


Die Weltfinanz-, Weltwirtschafts- und Weltsozialkrise

Handelsblatt: Staatsanwaltschaft führt mit 240 Einsatzkräften eine Großrazzia in der Zentrale der LBBW durch. Ermittelt wird gegen die Topmanager der Bank wegen schwerer Untreue. Den Managern wird vorgeworfen, die Risiken aus der Entwicklung der Immobilienpreise in den USA und Spanien ignoriert zu haben und das Risikomanagement nicht angepasst zu haben, sondern die Volumina sogar noch erhöht zu haben. Spätestens ab 2006 hätten die Vorstände bei vernünftiger Marktbeobachtung erkennen müssen.
Mein Kommentar in einer Analyse vom 23.12.2008 unter dem Titel: „Unsere Forderung: Die Produzenten des Giftmülls müssen endlich kriminalisiert werden und marode Banken abgewickelt werden“: „In den letzten Monaten wird uns immer wieder mehr oder weniger untergejubelt, daß die Banken die Krise nicht vorhersehen konnten, daß ein Ereignis eingetreten ist, das statistisch nur alle paar Jahrtausende eintreten kann und daß den Banken unbedingt geholfen werden muß, damit sie Kredite an die Wirtschaft vergeben können, um die Krise zu beenden.

Wir halten diese ganze Argumentation für ein unglaubliches Lügengebäude.

Die Krise konnte vorhergesehen werden und wurde vorhergesehen. Das Internet, insbesondere die Foren der Goldanleger sind voll mit Berichten darüber. Darüber hinaus gibt es eine Unzahl von Beiträgen, die nicht nur die Krise, sondern auch die dahinter stehende Absicht, den Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten gezielt abzubauen und die Gesellschaftsstruktur umbauen zu wollen, ausführlich erklären“ … Wir fordern, daß die Banken und die verantwortlichen Mitarbeiter in den Banken für die Entwicklung und den Vertrieb dieser Produkte zur Rechenschaft gezogen werden (Quelle: www.goldhotline.de unter: Analysen).

Trotz des großen Aufwands der Staatsanwaltschaft und der aktuellen Schlagzeilen gehe ich nicht davon aus, dass es wegen der engen Verknüpfung zur mitverantwortlichen Politik zu der von uns bereits damals geforderten Entwicklung kommt, sondern dass die Untersuchungen im Sande verlauf werden. Sollte sich die Staatsanwaltschaft mit ihren Ermittlungen durchsetzen können, würde sich jedoch die Chance auf einen wirklichen positiven Umbau der Gesellschaft ergeben. Mutige Journalisten der Mainstreampresse sind jetzt gefordert.

Indiens BIP wächst im Septemberquartal um 7,9 %.

Lebensmittelpreise steigen in Indien im November um 17,5 % (Vorjahresvergleich).

Islands BIP bricht im Septemberquartal um 7,2 % ein (Vorjahresvergleich).

Preissteigerungsrate in Griechenland springt im November auf 2,1 % (Oktober 1,2 %).

Preissteigerungsrate fällt in Südafrika im Oktober erstmals seit 30 Monaten auf 5,9 % unter die 6,0 %-Marke.

Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds glänzt im November mit einem Gewinn von 16,3 %. Das aktuelle Factsheet ist ab sofort unter www.goldhotline.de unter Stabilitas Fonds abrufbar.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis fällt der Goldpreis erneut stark zurück (aktueller Preis 24.709 Euro/kg, Vortag 25.178 Euro/kg). Langfristig befindet sich der Goldpreis im Haussetrend in Richtung unserer neuen vorläufigen Zielmarke von 1.600 $/oz (1.400 $/oz, vgl. Tagesbericht vom 04.11.09). Aufgrund der fundamentalen Verfassung des Goldmarktes halten wir eine Umkehr des langfristigen Aufwärtstrends praktisch für ausgeschlossen. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.


Silber bricht erneut ein (aktueller Preis 17,66 $/oz, Vortag 18,26 $/oz). Platin fällt zurück (aktueller Preis 1.413 $/oz, Vortag 1.457 $/oz). Palladium gibt Gewinne ab (aktueller Preis 369 $/oz, Vortag 378 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich weiterhin seitwärts.


Der New Yorker xau-Goldminenindex verliert weitere 3,9 % oder 6,9 auf 172,1 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Barrick 4,6 %, Kinross 4,3 % und Iamgold 4,2 %. Bei den kleineren Werten geben Apollo und Petaquilla 5,7 %, High River 5,6 % und Osisko 5,3 % nach. Bei den Silberwerten verlieren Fortuna 8,4 %, Hecla 7,5 % und Silver Wheaton 6,6 %.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel erneut schwächer. DRD Gold fallen 5,8 % und Harmony 5,4 %.


Die australischen Goldaktien entwickeln sich heute morgen ebenfalls schwächer. Bei den Produzenten verlieren Allied 17,1 %, Dragon 10,5 %, Resolute 7,7 %, Avoca 7,1 %, Norton 6,9 %, Perseus 6,6 %, Oceana 6,1 % und Dominion 5,9 %. Bei den Explorationswerten fallen Adamus 7,3 %, A1 Minerals 6,5 % und Arc 5,7 %. Regis kann um 4,8 % zulegen. Bei den Basismetallwerten gibt Minara 4,0 % nach.


Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (WKN: A0ML6U)

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds verliert 3,3 % auf 95,40 Euro und behauptet sich mit einem Jahresgewinn von weit über 100 % weiterhin als einer der 3 erfolgreichsten von 38 in Deutschland notierten Goldminenfonds (vgl. http://fonds.onvista.de/performance.html?TIME_SPAN=CY&DIA=ABS&TYPE_FUND=72&FOCUS=5584&SELECTED_ID=EUR
Der Fonds dürfte heute parallel zum Vergleichsindex erneut stark zurückfallen.


In der Auswertung zum 30.11.09 verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 16,3 % auf 95,60 Euro und kann den xau-Vergleichsindex (+15,1 %) erneut schlagen. Seit dem Jahresbeginn entwickelte sich der Fonds damit in 9 von 11 Monaten besser als der Vergleichsindex. Der Jahresgewinn beläuft sich zum 30.11.09 auf 132,9 % während der Vergleichsindex nur um 38,1 % zulegen konnte. Das Fondsvolumen erhöht sich im Jahresverlauf durch die Kursgewinne und Zuflüsse von 2,5 auf 11,0 Mio Euro. Die aktuellen Fondsdaten und ein aktueller Marktkommentar sind auf den Seiten der www.goldhotline.de abrufbar.

Gewinnentwicklung seit Januar 2009

Januar: +18,6 % (xau-Index +9,2 %)
Februar: +17,1 % (xau-Index -2,9 %)
März:+11,2 % (xau-Index +8,0 %)
Bester Goldminenfonds im Märzquartal 2009

April: +2,5 % (xau-Index -10,6 %)
Mai: +13,6 % (xau-Index +24,7 %)
Juni: -5,2 % (xau-Index -12,4 %)
Bester Goldminenfonds im 1. Halbjahr 2009

Juli: +1,3 % (xau-Index +5,2 %)
August: +4,9 % (xau-Index -1,6 %)
September: +13,1 % (xau-Index +10,1 %)
Oktober: +3,2 % (xau-Index -5,8 %)
November. +16,3 % (xau-Index +15,1 %)

Bis zu den Höchstkursen aus dem Vorjahr verbleibt noch ein Kurspotential von etwa 40 % und bis zu den Zielkursen ein Kurspotential von etwa 160 %. Ziel des Beraters Martin Siegel ist es, den Fonds durch Investments in fundamental unterbewertete mittelgroße und kleinere Werte im Laufe der aktuellen Hausse als einen der führenden Goldminenfonds in den Jahren 2009 bis 2012 zu etablieren.

Hinweis: Sie können den Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben. Weitere Informationen zum Kauf des Fonds finden Sie auf: www.mg-finance.de.


Westgold

Unsere Edelmetallhandelsfirma Westgold (www.westgold.de) verzeichnet am Dienstag ein rückläufiges Kaufinteresse auf ein wieder durchschnittlich hohes Niveau. Nachdem die US-Mint wegen der hohen Nachfrage Lieferverzögerungen bei den 1 oz US Eagle Gold- und Silbermünzen gemeldet hat, spannt sich auch die Versorgung mit 1 oz Maple Leaf Silbermünzen deutlich an, so dass über den Jahreswechsel mit Lieferverzögerungen von 1-2 Wochen gerechnet werden muss. Die Versorgung mit den österreichischen 1 oz Philharmonikern und den australischen 1 kg Münzen bleibt vorläufig unproblematisch. Die Verkaufsneigung bleibt mit etwa 1 Verkäufer auf 4 Käufer auf einem relativ hohen Niveau. Unsere Preisliste finden Sie auf www.westgold.de.


Analyse

09.12.09 Alkane (AUS, Kurs 0,375 A$, MKP 94,6 Mio A$) meldet für das Septemberquartal (Juniquartal) erneut gute Explorationsergebnisse mit Goldgehalten von bis zu 16,0 g/t über eine Bohrkernlänge von 5 Metern. Seit Ende 2007 arbeitet Alkane an der Erstellung einer Durchführbarkeitsstudie in der eine jährliche Produktion zwischen 50.000 und 70.000 oz Gold angestrebt wird. Die Durchführbarkeitsstudie soll bis Ende 2009 fertiggestellt werden. Auf der Basis einer jährlichen Produktion von 70.000 oz würden die Ressourcen (ohne inferred resources) eine Lebensdauer von 5,9 Jahren abdecken. Neben dem Tomingley Projekt exploriert Alkane das Dubbo Zirkon Projekt, in der eine der weltgrößten Ressourcen von Zirkon, Hafnium, Niob, Tantal und Yttrium vorliegt. Die Erstellung einer Durchführbarkeitsstudie wird seit Ende 2007 von TZ Minerals International verfolgt. Zudem wird das Moorilda Gold- und Kupferprojekt in einem Joint Venture mit Newmont (NA) entwickelt. Am 30.06.09 (31.12.08) stand einem Cashbestand von 4,4 Mio A$ (8,3 Mio A$) eine gesamte Kreditbelastung von 1,7 Mio A$ (1,4 Mio A$) gegenüber.

Beurteilung: Alkane präsentiert sich als wenig interessanter australischer Explorationswert, der bei der Entwicklung nur schleppend vorankommt. Sollte Alkane eine jährliche Produktion von 70.000 oz bei einer Gewinnspanne von 200 A$/oz umsetzen können, würde das KGV auf 6,8 zurückfallen. Die Substanz des Dubbo Zirkon Projekts kann im Rahmen dieser Analyse nicht beurteilt werden, könnte aber sehr werthaltig sein. Zu berücksichtigen ist allerdings die noch ausstehende Finanzierung und die lange Vorlaufzeit der Projekte. Alkane eignet sich als Beimischung in ein Explorationswertedepot mit einer Option auf ein interessantes Zirkon Projekt.

Empfehlung: Halten, unter 0,40 A$ kaufen, aktueller Kurs 0,375 A$, Kursziel 0,80 A$, Alkane wird mit marginalen Umsätzen in Berlin notiert (vgl. Beobachtungsempfehlung vom 02.09.09 bei 0,335 A$).

 

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