Durch die Schwäche des südafrikanischen Rand stieg der Goldpreis (in Rand/kg) seit Mitte Juni, also innerhalb von nur 3 Wochen um 25 %. Auf Randbasis wurde damit eine explosive Goldhausse gezündet. Viele Analysten und Investoren scheinen die Situation noch nicht richtig einzuschätzen, so dass sich das Anlageinteresse nur relativ langsam auf die südafrikanischen Goldminenaktien richtet. Immerhin konnte der Johannesburger Goldminenindex vom 29. Juni bis zum 3. Juli innerhalb von nur 1 Woche um 32,9 % zulegen. Mit diesem Anstieg wurden die Kursverluste durch den fallenden Rand mehr als ausgeglichen, was sich auch an den Kursgraphiken der in Deutschland notierten südafrikanischen Goldminenaktien ablesen lässt. Die Entwicklung zeigt eindrucksvoll, dass Anleger in Goldminenaktien keine Währungsverluste des A$ oder des Rand fürchten müssen. Durch die Wettbewerbsvorteile, die sich daraus für die Gesellschaften ergeben, werden die Währungsverluste nämlich mehr als ausgeglichen. Weiterhin zeigt die Entwicklung, wie schnell und ohne jede Ankündigung eine Goldhausse starten kann. Die unglaublichen Geldmengen, die weltweit eine Anlage suchen, wären jederzeit in der Lage, nicht nur in Rand gerechnet, sondern auch in $, DM oder Yen gerechnet, eine Goldhausse zu starten. Dabei wären die Gewinne der Goldminenaktien noch weit eindrucksvoller als derzeit in Südafrika.

Zurück zu Südafrika. Der sprunghafte Anstieg des Goldpreises hat für die südafrikanischen Goldproduzenten explosive Gewinnanstiege zur Folge, so dass vor allem für die Gesellschaften, die an der Gewinnschwelle arbeiten, fulminante Aktienkursanstiege zu erwarten sind. Die fundamentale Situation dieser Gesellschaften hat sich innerhalb von nur wenigen Tagen dramatisch verändert. Unternehmen, die z.B. mit Produktionskosten von 55.000 Rand/kg bis zum 29. Juni hohe Verluste verzeichneten, arbeiten nur 6 Tage später mit einer Umsatzrendite von über 10 %. Sollten diese Renditen erhalten bleiben und nicht durch Inflation, Streiks und höhere Löhne sofort wieder verloren gehen, würde das für Avgold (SA), Durban Deep (SA), Harmony (SA) und Randfontein (SA) eine Umsatzrendite von etwa 20 % bedeuten, so dass sich für Durban Deep ein KGV von 2, für Harmony und Randfontein ein KGV von 3 und für Avgold ein KGV von 4 ergeben w?rde. Selbst wenn diese Ergebnisziele nicht erreicht werden könnten (vielleicht werden sie aber auch übertroffen), so steht jedenfalls fest, dass eine Konkursgefährdung der Gesellschaften nicht mehr besteht, ein Turnaround in der Gewinnentwicklung feststeht und noch im Verlauf des Geschäftsjahres 1998/99 hohe Dividendenzahlungen erwartet werden dürfen. Sollte der Goldpreis (in Rand) das aktuelle Niveau von über 60.000 Rand/kg behaupten können, erwarten wir auf DM-Basis einen Anstieg der Aktienkurse um 50 bis 100 %.

Die Randschwäche hat auf der anderen Seite eine destabilisierende Wirkung auf die politische Situation in Südafrika, so dass wir empfehlen, den südafrikanischen Anteil am gesamten Goldminendepot auf 20 % zu begrenzen. Empfehlung: Harmony und Randfontein in Deutschland, Durban Deep in Südafrika kaufen. Avgold bleibt in der fundamentalen Qualität zurück und sollte in Harmony oder Randfontein getauscht werden, aktuelle Kurse: Harmony 8,50 DM, Randfontein 4,80 DM, Avgold 13,00 DM.

Bitte beachten Sie auch die Platinproduzenten Anglo American Platin und Impala Platin!

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