Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 4.185 auf 4.160 $/oz nach. Heute Morgen bleibt der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong unter Druck und notiert aktuell mit 4.147 $/oz um 39 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben nach.
Von der Weltfinanzkrise über den Crack-up-Boom (Katastrophenhausse) zur Währungsreform
Die US-Amerikaner Robert E. Hall und Michael Woodford bekommen den Wirtschaftsnobelpreis. Robert Hall legt den Fokus auf die Steuerung der Gefühle der Menschen in der Finanzkrise. Michael Woodford forscht über die Transparenz der Zentralbanken.
Kommentar: Die gemeinsame Forschung führte zu dem Erfolg, die Konkursverschleppung des maroden Papiergeldkreditsystems in den Finanzkrisen ab 2008 auf neue Levels zu heben.
Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem etwas leichteren Dollar nach (aktueller Preis 118.974 Euro/kg, Vortag 120.422 Euro/kg). Nach der Ankündigung der Zentralbanken, die Geldpolitik wieder zu lockern und der Entscheidung am 18.03.25, Deutschland mit etwa 1.700 Mrd Euro zusätzlich zu verschulden sowie der Wiederaufnahme der Anleihekäufe durch die Fed, haben wir den von uns errechneten fairen Wert für Gold am 05.01.26 auf 3.200 $/oz angehoben. Die Goldkäufe der BRICS-Staaten und mutmaßlich der US-Behörden überlagern weiterhin unser Goldpreisziel, sind aber nicht zu kalkulieren. Wir werden diese Zentralbankkäufe erst in unserem Goldpreisziel berücksichtigen, wenn es sich bestätigt, dass sie nachhaltig sind. Wir empfehlen, im aktuellen geldpolitischen und politischen Umfeld grundsätzlich in Gold, Silber, Platin und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. In der kommenden Inflationsphase wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
Silber verliert (aktueller Preis 58,51 $/oz, Vortag 60,39 $/oz). Platin fällt (aktueller Preis 1.654 $/oz, Vortag 1.694 $/oz). Palladium verliert (aktueller Preis 1.114 $/oz, Vortag 1.131 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich seitwärts. Der Ölpreis steigt (aktueller Preis 105,86 $/barrel, Vortag 105,50 $/barrel).
Die nordamerikanischen Goldminenaktien entwickeln sich leichter. Der Xau-Index verliert 1,7 % oder 6,3 auf 358,0 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Equinox 5,4 %, G Mining 3,8 % und Alamos 3,3 %. Endeavour befestigt sich 0,8 %. Bei den kleineren Werten fallen Wesdome 9,0 %, Northern Dynasty 8,8 % und Intern. Tower Hill 7,3 %. Rusoro befestigen sich 4,7 % und Torex 2,2 %. Bei den Silberwerten fallen Americas Silver 7,7 %, Metallic 7,5 % und SSR 7,1 %. Silver Bull verbessern sich 6,7 % und Discovery 3,5 %.
Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel uneinheitlich. Anglogold gibt 1,9 % nach. Valterra können 4,2 % und Impala 2,5 % zulegen.
Der australische Markt entwickelt sich heute Morgen nachgebend. Bei den Produzenten fallen PDI 4,6 %, Genesis 4,3 % und Vault 3,6 %. West Wits verbessert sich 2,9 %. Bei den Explorationswerten fallen Terra 15,4 % und Tanami 4,8 %.
Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 1,1 % auf 544,84 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Sovereign (+4,4 %) und Torex (+2,2 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Orezone (-5,0 %), G Mining (-3,8 %), Vault (-3,6 %) und Skeena (-3,6 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Markt nachgeben.
In der Monatsauswertung zum 30.09.26 verliert der Fonds 5,5 % auf 541,67 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 12,7 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 246,2 %. Das Fondsvolumen verringert sich im September von 204,7 auf 191,8 Mio Euro.
Verlust im Jahr 2021: 2,2 %
Verlust im Jahr 2022: 8,2 %
Gewinn im Jahr 2023: 5,6 %
Gewinn im Jahr 2024: 16,6 %
Gewinn im Jahr 2025: 127,9 %
Gewinn im Jahr 2026: 12,7 %
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Der Stabilitas Silber & Weissmetalle Fonds (A0KFA1) verliert 0,6 % auf 117,75 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Valterra (+4,2 %) und Impala (+2,5 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Americas Silver (-7,7 %), Metallic (-7,5 %) und SSR (-7,1 %). Der Fonds dürfte heute stärker als der Markt nachgeben.
In der Monatsauswertung zum 30.09.26 verliert der Fonds 9,4 % auf 117,67 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 4,3 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 161,5 %. Das Fondsvolumen verringert sich im September von 350,9 auf 312,1 Mio Euro.
Verlust im Jahr 2021: 12,2 %
Verlust im Jahr 2022: 10,7 %
Verlust im Jahr 2023: 10,3 %
Gewinn im Jahr 2024: 21,8 %
Gewinn im Jahr 2025: 135,9 %
Gewinn im Jahr 2026: 4,3 %
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Die Beratung des Stabilitas Gold+Resourcen Fonds (A0F6BP) wurde zum 01.03.2019 auf die Firma Baker Steel übertragen. Der Fonds wird jetzt von Baker Steel unter dem neuen Namen BAKERSTEEL GLOBAL FUNDS SICAV – Electrum Fund A2 geführt. Die Kooperation mit dem Fondshaus Baker Steel führte seit der Übertragung des Fonds zu einem beschleunigten Wachstum des Fonds und das Fondsvolumen wurde mittlerweile auf über 500 Mio Euro gesteigert. Das Anlageziel, die Anlagephilosophie und die generelle Portfoliostruktur bleiben unverändert. Die Stabilitas GmbH wird im Anlageausschuss vertreten bleiben. Die Kurse des Fonds werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht.
Der Stabilitas Gold+Resourcen Special Situations Fonds (A0MV8V) verliert 1,8 % auf 103,61 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Aeris (+5,6 %), Mandrake (+5,0 %) und Barton (+3,0 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Odyssey (-10,7 %), Aumega (-8,8 %) und Benz (-8,8 %). Der Fonds dürfte heute etwas stärker als der Markt nachgeben.
In der Monatsauswertung zum 30.09.26 verliert der Fonds um 2,4 % auf 108,86 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 25,2 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 105,7 %. Das Fondsvolumen verringert sich im September von 19,2 auf 18,8 Mio Euro.
Gewinn im Jahr 2021: 8,5 %
Verlust im Jahr 2022: 14,6 %
Verlust im Jahr 2023: 14,7 %
Verlust im Jahr 2024: 5,1 %
Gewinn im Jahr 2025: 104,2 %
Gewinn im Jahr 2026: 25,2 %
Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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