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Tagesberichte

Goldaktien schwächer, Euro-Bonds, Michael Hüther

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 4.626 $/oz auf 4.593 $/oz nach. Heute Morgen kann der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong zulegen und notiert aktuell mit 4.612 $/oz um 21 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien geben nach.

Von der Weltfinanzkrise über den Crack-up-Boom (Katastrophenhausse) zur Währungsreform

Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Michael Hüther schlägt die gemeinsame EU-Verschuldung über Euro-Bonds vor (Quelle: Handelsblatt).

Kommentar: Der Vorschlag basiert auf der Fehleinschätzung: „Die Europäische Zentralbank ist nicht weniger glaubwürdig als die Bundesbank“ und der Utopie: „Je größer die internationale Verantwortung des Euros wird, desto wichtiger ist die Solidität der öffentlichen Finanzen. Das spricht für klare Regeln. Das gilt auch für Deutschland. Nationale Verteidigungsausgaben müssen aus dem regulären Haushalt kommen“.

Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar nach (aktueller Preis 127.042 Euro/kg, Vortag 127.817 Euro/kg). Nach der Ankündigung der Zentralbanken, die Geldpolitik wieder zu lockern und der Entscheidung am 18.03.25, Deutschland mit etwa 1.700 Mrd Euro zusätzlich zu verschulden sowie der Wiederaufnahme der Anleihekäufe durch die Fed, haben wir den von uns errechneten fairen Wert für Gold am 05.01.26 auf 3.200 $/oz angehoben. Die Goldkäufe der BRICS-Staaten und mutmaßlich der US-Behörden überlagern weiterhin unser Goldpreisziel, sind aber nicht zu kalkulieren. Wir werden diese Zentralbankkäufe erst in unserem Goldpreisziel berücksichtigen, wenn es sich bestätigt, dass sie nachhaltig sind. Wir empfehlen, im aktuellen geldpolitischen und politischen Umfeld grundsätzlich in Gold, Silber, Platin und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. In der kommenden Inflationsphase wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.

Silber gibt leicht nach (aktueller Preis 68,36 $/oz, Vortag 68,82 $/oz). Platin fällt (aktueller Preis 1.830 $/oz, Vortag 1.860 $/oz). Palladium gibt nach (aktueller Preis 1.305 $/oz, Vortag 1.318 $/oz). Die Basismetalle entwickeln sich seitwärts. Der Ölpreis steigt (aktueller Preis 87,22 $/barrel, Vortag 86,58 $/barrel).

Die nordamerikanischen Goldminenaktien entwickeln sich schwächer. Der Xau-Index verliert 2,7 % oder 11,8 auf 424,3 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Agnico 4,3 % und DPM 4,1 %. Bei den kleineren Werten geben Gold Resource 8,0 % und Novagold 4,5 % nach. Chesapeake verbessert sich 2,9 %. Bei den Silberwerten fallen Guanajuato 10,2 %, Wheaton 4,4 % und Impact 3,2 %. Silverco können 6,9 %, und Hochschild 5,4 % zulegen.

Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel schwächer. Anglogold fallen 4,3 %, DRD 4,0 % und Sibanye 3,5 %.

Der australische Markt entwickelt sich heute Morgen schwächer. Bei den Produzenten fallen Westgold 4,0 %, Greatland 3,5 % sowie Ramelius und Bellevue jeweils 3,2 %. Aurelia verbessert sich 4,8 %. Bei den Explorationswerten fällt Medallion 5,3 %. Bei den Metallwerten geben Paladin 3,9 % und Sandfire 3,6 % nach. Lynas verbessert sich 2,9 %.

Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verbessert sich um 2,3 % auf 596,45 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der DPM (-4,1 %), Westgold (-4,0 %) und Wesdome (-3,5 %) belastet und dürfte parallel zum Markt nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.26 verbessert sich der Fonds 0,8 % auf 445,26 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Verlust von 7,4 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 150,2 %. Das Fondsvolumen erhöht sich um Juli von 155,4 auf 158,8 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2021: 2,2 %
Verlust im Jahr 2022: 8,2 %
Gewinn im Jahr 2023: 5,6 %
Gewinn im Jahr 2024: 16,6 %
Gewinn im Jahr 2025: 127,9 %
Verlust im Jahr 2026: 7,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

 

Der Stabilitas Silber & Weissmetalle Fonds (A0KFA1) verbessert sich um 1,6 % auf 132,10 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Hochschild (+5,4 %) und Silvercorp (+2,1 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Wheaton (-4,4 %), Westgold (-4,0 %) und Impala (-3,2 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Markt nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.26 verliert der Fonds 2,7 % auf 101,03 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Verlust von 10,5 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 87,6 %. Das Fondsvolumen verringert sich im Juli von 277,8 auf 272,3 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2021: 12,2 %
Verlust im Jahr 2022: 10,7 %
Verlust im Jahr 2023: 10,3 %
Gewinn im Jahr 2024: 21,8 %
Gewinn im Jahr 2025: 135,9 %
Verlust im Jahr 2026: 10,5 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

 

Die Beratung des Stabilitas Gold+Resourcen Fonds (A0F6BP) wurde zum 01.03.2019 auf die Firma Baker Steel übertragen. Der Fonds wird jetzt von Baker Steel unter dem neuen Namen BAKERSTEEL GLOBAL FUNDS SICAV – Electrum Fund A2 geführt. Die Kooperation mit dem Fondshaus Baker Steel führte seit der Übertragung des Fonds zu einem beschleunigten Wachstum des Fonds und das Fondsvolumen wurde mittlerweile auf über 500 Mio Euro gesteigert. Das Anlageziel, die Anlagephilosophie und die generelle Portfoliostruktur bleiben unverändert. Die Stabilitas GmbH wird im Anlageausschuss vertreten bleiben. Die Kurse des Fonds werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht.

 

Der Stabilitas Gold+Resourcen Special Situations Fonds (A0MV8V) verbessert sich um 1,2 % auf 114,13 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Aeris (+11,6 %), Hochschild (+5,4 %) und Aurelia (+4,8 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Minerals 260 (-5,3 %), Aumega (-5,1 %) und Westgold (-4,0 %). Der Fonds dürfte heute weniger als der Markt nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.26 verbessert sich der Fonds um 2,0 % auf 89,68 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 3,1 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 45,3 %. Das Fondsvolumen erhöht sich im Juli von 14,2 auf 14,7 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2021: 8,5 %
Verlust im Jahr 2022: 14,6 %
Verlust im Jahr 2023: 14,7 %
Verlust im Jahr 2024: 5,1 %
Gewinn im Jahr 2025: 104,2 %
Gewinn im Jahr 2026: 3,1 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

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26.03.2026

„Edelmetall-Experte Martin Siegel sieht Überhitzung bei Gold“

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