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Tagesberichte

Goldaktien schwächer, Strom aus Kohle

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 4.384auf 4.350 $/oz nach. Heute Morgen bleibt der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong unter Druck und notiert aktuell mit 4.319 $/oz um 59 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien entwickeln sich leichter.
  • Von der Weltfinanzkrise über den Crack-up-Boom (Katastrophenhausse) zur Währungsreform
  • China erhöht die Stromerzeugung aus Kohle im 1. Halbjahr 2026 um 3,4 %.
  • Der Strom wird für den Bau von Elektroautos, Batterien und Windkraftanlagen verwendet und wird auch benötigt, um das durch erneuerbare Energien belastete Stromnetz zu stabilisieren.

Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem etwas leichteren Dollar nach (aktueller Preis 120.318 Euro/kg, Vortag 121.958 Euro/kg). Nach der Ankündigung der Zentralbanken, die Geldpolitik wieder zu lockern und der Entscheidung am 18.03.25, Deutschland mit etwa 1.700 Mrd Euro zusätzlich zu verschulden sowie der Wiederaufnahme der Anleihekäufe durch die Fed, haben wir den von uns errechneten fairen Wert für Gold am 05.01.26 auf 3.200 $/oz angehoben. Die Goldkäufe der BRICS-Staaten und mutmaßlich der US-Behörden überlagern weiterhin unser Goldpreisziel, sind aber nicht zu kalkulieren. Wir werden diese Zentralbankkäufe erst in unserem Goldpreisziel berücksichtigen, wenn es sich bestätigt, dass sie nachhaltig sind. Wir empfehlen, im aktuellen geldpolitischen und politischen Umfeld grundsätzlich in Gold, Silber, Platin und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. In der kommenden Inflationsphase wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.

Silber gibt nach (aktueller Preis 63,76 $/oz, Vortag 64,62 $/oz). Platin verliert (aktueller Preis 1.705 $/oz, Vortag 1.726 $/oz). Palladium fällt (aktueller Preis 1.288 $/oz, Vortag 1.334 $/oz). Die Basismetalle geben etwa 0,5 % nach. Der Ölpreis fällt (aktueller Preis 87,29 $/barrel, Vortag 88,82 $/barrel).

Die nordamerikanischen Goldminenaktien entwickeln sich schwächer. Der Xau-Index verliert 2,7 % oder 10,0 auf 363,7 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Endeavour 3,2 % sowie Newmont und Eldorado jeweils 3,1 %. Bei den kleineren Werten geben Chesapeake 5,3 %, Intern. Tower Hill 4,9 % und I-80 um 4,6 % nach. First Mining verbessern sich 5,1 % und Snowline 3,1 %. Bei den Silberwerten fallen Pan American 9,8 %, Silverco 6,5 % und Fresnillo 4,7 %. Discovery verbessert sich 2,7 %.

Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel schwächer. Impala fallen 5,4 %, Valterra 4,8 % sowie Harmony und Gold Fields jeweils 3,0 %.

Der australische Markt entwickelt sich heute Morgen schwach. Bei den Produzenten fallen Focus 5,0 %, Catalyst 4,3 % und St Barbara 4,1 %. Bei den Explorationswerten geben Barton und West Wits jeweils 4,7 % nach. Venus verbessert sich 3,7 %. Bei den Metallwerten gibt Paladin 4,5 % nach.

Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 0,02 % auf 531,20 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der Catalyst (-4,3 %), K92 (-3,7 %) und Sovereign (-3,7 %) belastet und dürfte parallel zum Markt nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.26 verbessert sich der Fonds 0,8 % auf 445,26 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Verlust von 7,4 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 150,2 %. Das Fondsvolumen erhöht sich um Juli von 155,4 auf 158,8 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2021: 2,2 %
Verlust im Jahr 2022: 8,2 %
Gewinn im Jahr 2023: 5,6 %
Gewinn im Jahr 2024: 16,6 %
Gewinn im Jahr 2025: 127,9 %
Verlust im Jahr 2026: 7,4 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

 

Der Stabilitas Silber & Weissmetalle Fonds (A0KFA1) verbessert sich um 0,2 % auf 120,52 Euro. Der Fonds wird heute durch die Kursrückgänge der Pan American (-9,8 %), Impala (-5,4 %) und Valterra (-4,8 %) belastet und dürfte etwas stärker als der Markt nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.26 verliert der Fonds 2,7 % auf 101,03 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Verlust von 10,5 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 87,6 %. Das Fondsvolumen verringert sich im Juli von 277,8 auf 272,3 Mio Euro.

Verlust im Jahr 2021: 12,2 %
Verlust im Jahr 2022: 10,7 %
Verlust im Jahr 2023: 10,3 %
Gewinn im Jahr 2024: 21,8 %
Gewinn im Jahr 2025: 135,9 %
Verlust im Jahr 2026: 10,5 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

 

Die Beratung des Stabilitas Gold+Resourcen Fonds (A0F6BP) wurde zum 01.03.2019 auf die Firma Baker Steel übertragen. Der Fonds wird jetzt von Baker Steel unter dem neuen Namen BAKERSTEEL GLOBAL FUNDS SICAV – Electrum Fund A2 geführt. Die Kooperation mit dem Fondshaus Baker Steel führte seit der Übertragung des Fonds zu einem beschleunigten Wachstum des Fonds und das Fondsvolumen wurde mittlerweile auf über 500 Mio Euro gesteigert. Das Anlageziel, die Anlagephilosophie und die generelle Portfoliostruktur bleiben unverändert. Die Stabilitas GmbH wird im Anlageausschuss vertreten bleiben. Die Kurse des Fonds werden weiterhin auf der Homepage veröffentlicht.

 

Der Stabilitas Gold+Resourcen Special Situations Fonds (A0MV8V) verliert 0,9 % auf 103,36 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Mandrake (+5,0 %) und Aumega (+2,6 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Develop Global (-6,7 %), Minerals 260 (-5,1 %) und Benz (-4,8 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Markt nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.07.26 verbessert sich der Fonds um 2,0 % auf 89,68 Euro. Seit dem Jahresbeginn verzeichnet der Fonds einen Gewinn von 3,1 %. Über die letzten 60 Monate liegt der Gewinn bei 45,3 %. Das Fondsvolumen erhöht sich im Juli von 14,2 auf 14,7 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2021: 8,5 %
Verlust im Jahr 2022: 14,6 %
Verlust im Jahr 2023: 14,7 %
Verlust im Jahr 2024: 5,1 %
Gewinn im Jahr 2025: 104,2 %
Gewinn im Jahr 2026: 3,1 %

Hinweis: Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.

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Analysen & Insights

26.03.2026

„Edelmetall-Experte Martin Siegel sieht Überhitzung bei Gold“

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18.12.2025

„Von der Bankenrettung zur Währungsreform“

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